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Brautlied PDF Drucken E-Mail

Tritt man ins Leben mit dem ersten Schritt,
bringt man als Kind schon eine Träne mit.
Und Freudentränen bringt zum ersten Gruß,
dem Kind die Mutter mit dem Ersten Kuß.

Man wächst heran wohl zwischen Freud und Schmerz,
dann zieht die Liebe in das junge Herz.
Und offenbart das Herz der Jungfrau sich
und eine Träne spricht: "Ich liebe Dich"!

Wie schön ist doch die Träne einer Braut,
wenn sie ihrem Geliebten ins Auge schaut.
Man schließt das Band, sie werden Weib und Mann,
dann fängt der Kampf mit Not und Sorgen an.

Und wenn der Mann die Hoffnung schon verlor,
blickt noch das Weib vertrauensvoll empor,
zur Sternenwelt, zum heitren Himmelslicht
und eine Träne spricht: "Verzage nicht"!

Der Mann wird Greiß, die Scheidestunde schlägt,
und um ihn stehn die Seinen tief bewegt.
Und aller Augen sieht man tränenvoll,
sie gelten ihm als letzten Liebeszoll.

Und schweigend blickend still umher der Greis,
in seiner Kinder, seiner Enkelkreis.
Und flüsternd sterbend, ja noch im vergehn
und eine Träne spricht: "Auf Wiedersehn"!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. März 2007 )
 
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“Es hat sich so vieles verändert. Früher sprach man von der Leistung des Orchesters. Heute spricht man von der Großartigkeit des Dirigenten.”
Arthur Rubinstein (28.11.1829-20.11.1894)
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