Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Inhalt

Und nicht nur das Volk jubelte wieder…! PDF Drucken E-Mail

Und die Kapelle jubelt...!
Und die Kapelle jubelt...!

Nachdem wir durch die Kontakte über unseren Flügelhornisten Karl Jenul, auch Musiker der Kirchhellener Blasmusik, bereits 1999 und 2005 zum großen Schützenfest in Kirchhellen bei Essen/D zur musikalischen Umrahmung eingeladen waren, folgte dieses Jahr die Herausforderung: Schützenfest-Kirchhellen III.

Gut vorbereitet, sowohl musikalisch als auch konditionell, fuhren wir am Freitag den 2.9.2011 gegen 22.00 Uhr vom Probelokal die 1000 km in Richtung Kirchhellen. Mit einem 50-Sitzer Bus von Bacher Reisen und unseren einmaligen Chauffeuren Herbert Gratzer und Walter Brandner verging die Anreise mit Kameradschaftspflege, Kartenspielen, Singen usw. im Nu. Wir trafen gegen 11.00 Uhr in Kirchhellen ein und wurden von den MusikerInnen der Kirchhellener Blasmusik bei ihrem Probelokal (Bläsertreff) freundschaftlich mit einem kleinen Umtrunk empfangen. Unsere Vorhut, Manfred und Elisabeth, waren ebenfalls beim Empfangskomitee.

 

Um 12.00 Uhr ging es dann zum Mittagessen in die "Gemüsescheune" von Oberst Johannes Miermann. Dort erfolgte die offizielle Begrüßung der in Kirchhellen schon so gut bekannten und beliebten Gastkapelle. Anwesend waren auch das regierende Königspaar Ludger I. und Ulla I., der Präsident der Schützengesellschaft Werner Dierichs, natürlich Oberst Miermann mit Gattin, der Vorsitzende der Kirchhellender Blasmusik Heinz Dohmen und der neue Kapellmeister Erhard Naschinski, sowie der Präsident des Fanclubs Dieter Wrobel.

Von den Schützen wurde der TKW als Gastgeschenk ein frisch gepflückter Obstkorb überreicht.

Unser Obmann Klaus Astner dankte in seiner Begrüßung allen, die an dem Engagement der TKW mitgewirkt haben. Als Gastgeschenk wurde, sozusagen als Vollendung des Obstkorbes, ein originaler Obstbrand vom Keili an Oberst Miermann, Präsident Werner Dierichs, Königin Ulla I und an den Vorsitzenden Heinz Dohmen übergeben.

Christiane Stattmann vom Tourismusbüro Hermagor begrüßte ebenfalls die Persönlichkeiten und übergab als Gastgeschenk an König Ludger I. das neue Hermagor Buch.

Nach dem hervorragenden Mittagessen in der "Gemüsescheune" ging es zum Umziehen und einer kleinen Ruhepause in unser schon bekanntes Hotel Jandewerth-Bayer.

Um 17.00 Uhr war aber bereits wieder Probe mit der Kirchhellener Blasmusik im Festzelt angesagt. 17.45 Uhr, Antreten der Schützen mit Musikkapellen am Festzelt. Dann ging es erst einmal zum Ehrenmal zur Feierstunde. Wir führten gemeinsam mit der Kirchhellener Blasmusik den großen deutschen Zapfenstreich auf. Dabei spielte nicht nur unser Karli, sondern auch Markus als Solotrompeter mit.

Nach dem Rückmarsch um 19 Uhr Eröffnung des Festes und ab 20 Uhr startete der große Schützenball mit Nightlife Coverrock und der Trachtenkapelle Wulfenia.

Wir konnten zwar in diesem 4000 Mann-Zelt mit der Lautstärke der Tanzmusik nicht mithalten. Die Stimmung war trotz der enormen Hitze im Zelt aber auch bei unseren Beiträgen ausgelassen bis... Natürlich schlägt sich ein solch tolles Publikum auch auf die Stimmung der MusikerInnen nieder, sodass wir gegen 00.15 Uhr eigentlich nur schwer aufhörten. Es war im Anschluss aber noch Kameradschaftspflege mit unseren Kirchhellnern MusikkameradInnen angesagt.

Vorbildhaft ging aber jede/r MusikerIn rechtzeitig ins Bett, sodass am Sonntag keinerlei Leistungsschwächen erkennbar waren. Um 10 Uhr beim Hochamt in der St. Johannes Kirche war neben einigen Musikern eine Fahnenabordnung der TKW vertreten. Dabei zeigten die Kirchhellener, dass sie nicht nur im Festzelt feiern können.

Beim Einmarsch der Fahnen, ca 20 Fahnen, in das Festzelt um 11.00 Uhr, spielte die TKW bereits zum Frühschoppen auf. In der Folge gaben wir gemeinsam mit der Kirchhellener Blasmusik bis ca 13.30 Uhr einen tollen Frühschoppen. Nachdem es ein Riesenzelt (ohne Sitzplätze) war, fanden wir auch Platz, um unser Showprogramm aufzuführen. Die Zuhörer und -seher waren begeistert.

Nach dem Mittagessen im Festzelt und einer Kaffeepause im Bläsertreff ging es um 15.15 Uhr wieder zum Antreten zum großen Festzug mit vier Schützenkompanien, vier Blasmusikkapellen und vier Spielmannszügen. Nachdem wir wie angeführt gut vorbereitet zu dieser Konzertreise aufgebrochen waren, konnten wir auf den mehr als 6 km den jubelnden Zusehern (mit dem bekannten Ruf: "Und das Volk: Jubelt!") erstklassige österreichische Marschmusik in Abwechslung mit einem deutschen Spielmannszug präsentieren. Unser Bassist Jürgen agierte innerhalb der Kapelle als Stimmungsmacher. Auf der Paradewiese spielte die Kirchhellener Blasmusik den zweimaligen Vorbeimarsch der 1. und 2. Kompanie und wir den Vorbeimarsch der 3. und 4. Kompanie an der Ehrentribüne.

Nach der Rückkehr ins Festzelt um ca. 18.00 Uhr gab es im Bläsertreff, der wieder einmal für die Zeit des Schützenfestes unser zweites Zuhause war, Kaffee und Kuchen. Wer wollte, wurde anschließend mit dem Bus kurz zum Frischmachen ins Hotel gebracht. Anschließend gab es ein tolles Abendessen im Bläsertreff. Wir möchten uns an dieser Stelle vor allem bei den Frauen der Kirchhellener Musiker für diese einmalige Bewirtung bedanken.

 

Am Abend spielte eine Abordnung der Kirchhellener Musik im Festzelt und wir konnten "endlich" ein wenig Schützenfest feiern bzw. Kameradschaftspflege im Bläsertreff betreiben. Tolle Stimmung im Bläsertreff und im Festzelt, Eierbraten beim Schützenkönig zu Hause, Kellerparty im Hotel,... - es wurde uns nach dem anstrengenden Tag auch in der Nacht alles abverlangt.

 

Am Montag war aber etwas Erholung geplant. Nach einem sehr guten Frühstück im Hotel fuhren wir um 10.30 Uhr zum Alpincenter in Bottrop. Schifahren im Sommer - wieso einmal nicht! In der Schihalle veranstalteten wir auch ein kleines Schirennen. Schließlich war unserer Vereinsmeisterschaft im Winter wegen des Nebels an der Grenze des Regulären. Gewonnen hat schließlich (Mittelzeit) unser Fähnrich Michael Rossmann vor Franz Gratzer und unserem Aushilfshornisten Johannes aus dem Lavanttal. Der Trainingsvorsprung unserer MusikerInnen vor der kommenden Wintersaison wird wahrscheinlich nur schwer aufholbar sei. Auch die Sommerrodelbahn, der Hochseilgarten und das Apre Ski Angebot wurden natürlich genutzt.

 
Inzwischen wurde auf der Festwiese der neue König gekürt. Wir gratulieren dem neuen Königspaar Jörg I. und Gundis I.. Pünktlich um 13.51 Uhr hat unser Freund Jörg Noltenhans, er war auch schon in Tröpolach, mit dem 515. Schuss den Vogel zu Boden fallen lassen. Das große Festzelt auf dem Josef-Terwellen-Platz schien schon am Wochenende aus allen Nähten zu platzen. Beim Beginn des Vogelschießens am Montag waren rund 5000 Schützen und begeisterte Kirchhellener im und vor dem Festzelt neben dem Brauhaus versammelt.

Um 16.00 Uhr folgte mit uns wieder der große Festzug. Diesmal mit dem neuen König. Bei diesem Festzug waren noch mehr Zuseher entlang der Straßen durch Kirchhellen. Leider wurden wir bei diesem Festzug nicht von einem Spielmannszug unterstützt und mussten/konnten so doch einige Märsche mehr für die jubelnden Zuseher spielen. Dadurch konnten wir aber auch unsere Spielzeiten besser timen und so insbesondere bei den größten Menschenansammlungen unter anderem mit dem Mussinan Marsch (im Trio langsamer Schritt) begeistern.

Um ca. 18.45 Uhr war aber auch dieser Festzug zu Ende und wir konnten/mussten zum Umziehen zurück ins Hotel. Um 20.00 Uhr gab es die Gratulation seitens der TKW an das neue Königspaar mit dem Lied "Im Gebirg", in dem den Kirchhellener Schützen die Textstelle "..mit keinem König möcht ich tauschen..." ganz besonders gefällt (siehe Gästebucheintrag). Natürlich fehlte auch nicht der Ehrentanz unseres Obmannes mit der Königin, sowie Edith mit dem neuen König. Anschließend gab es wieder ein gemeinsames Abendessen im Bläsertreff. Natürlich konnte der zugegebenermaßen viel zu früh angesetzte Abreisetermin um 21.00 Uhr nicht eingehalten. Wieder herrschte sowohl im Bläsertreff, als auch im Zelt super Stimmung. Unser Kapellmeister Andi dirigierte nochmals die Kirchhellener Blasmusik und gegen 22.30 Uhr waren alle im Bus.

Müde, aber in der Gewissheit, Großes geleistet zu haben, trafen wir alle wohlbehalten am Dienstag gegen 12.30 Uhr wieder in Tröpolach ein. Ein herzliches Vergelt´s Gott allen MusikerInnen für ihren riesigen Einsatz, unseren musikalischen Aushilfen Stefan, Johannes und Christian, sowie allen unseren Kirchhellener Freunden.

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. September 2017 )
 
< zurück   weiter >
(C) 2018 Trachtenkapelle Wulfenia
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
design by i-cons
“Um zu komponieren, braucht man sich nur an eine Melodie zu erinnern, die noch niemandem eingefallen ist.”
Robert Schumann (08.06.1810-29.07.1856)
Trachtenkapelle Wulfenia