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Schwungvoll in das Frühjahr 2014 PDF Drucken E-Mail

Das Frühlingskonzert der Trachtenkapelle „Wulfenia“ ist für viele Blasmusikfreunde im Tal und darüberhinaus quasi der Einstieg in die neue Musiksaison. Sie erlebten einmal mehr ein Feuerwerk der Melodien, sanft, kräftig, ehrlich, rockig, erdig-brutal dann wieder edel, elegant, romantisch – zart. Eben alles, was große Blasmusik zu bieten vermag.

 

Bilder & Text: © Leopold Salcher

Die musikbegeisterten wie erwartungsvollen Besucher im bummvollen Saal des Hotel „Carinzia“ Falkensteiner erlebten am Ostermontag eine großartige agierende „Wulfenia“, die ihre vielseitige Musikalität auf höchstem Niveau unter Beweis zu stellen vermochte.

Dank Kapellmeister Fritz Köck, der als musikbesessener „crazy Dirigent“ den Musikerinnen und Musiker in zahlreichen Proben dieses breitgefächerte Programm in seiner unnachahmlichen Art vermittelt hat. Es war gleichsam ein Tauchgang mit vielseitiger Musik und ihren verborgenen Botschaften, die oft noch viel tiefer versteckt sind als „nur zwischen“ den Noten!

Obmann Klaus Astner, der eine Reihe von Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und diversen Organisationen wie eine Musikabordnung aus Lassnitz begrüßen konnte, übergab dann die Moderation ...

... an Frau Mag. Anneliese Wernitznig, die – wie gewohnt – exzellent, pointiert, witzig und wie immer aufschlussreich durch diesen Abend führte.

Der hintergründigen Aufforderung im ersten Stück von Puccinis „Nessun Dorma“ („Keiner schlafe“) brauchte es nicht. Im zweiten Stück setzte der mährische Komponist Josef Pécsi dem ungarischen Poeten, Freiheitskämpfer und Volkshelden Sándor Petöfi mit einer Ouvertüre ein musikalisches Denkmal.

Für die leichte Muse sorgte dann die gehobene „Bläser-Kammermusik“ mit dem Stück „Gigue“, einem lebhaft heiteren Tanz mit Soli für klassisches Holzbläserquintett und Blasorchester. Die Solisten: Barbara Markert (Flöte), Annalena Astner (Oboe), Christoph Astner (Horn) Arnold Hanser (Fagott) und Andreas Astner (Klarinette).

Mario Bürkis eindrucksvolle Geschichte vom „Magnetberg“ aus 1001 Nacht faszinierte ebenso wie der „Drina Marsch“ (Stanislav Binicki) oder die Polka „Musikantentraum“ (Karol Padivy). Zurück in die Keltenzeit führte die Suite „On Celtic Folk Songs“ mit „March, Air und Reel“ (arr. Tomohiro Tatebe). Sie erzählt aus der Tradition Irlands, von Mut und Tapferkeit.

Totale Begeisterung bei Andrew Lloyd Webbers Welthit „Don´t cry for me, Argentina“ aus dem Musical „Evita“. Die junge Vorderbergerin Julia Jannach lieh Evita ihre wunderschöne Stimme und zauberte damit ein Stück großer, weiter Musical-Welt in das Conference-Center.

Rockig dann Pink Floyds Schülerprotest „Another Brick in the Wall“ (Roger Waters) mit den starken Solisten Manuel Schwandt (Vocal) und Christoph Flaschberger (E-Gitarre), den ...

... Schüler der VS Tröpolach wie der NMS Hermagor stimmkräftig zu unterstützen wussten.

Den Schlusspunkt eines starken Programmes setzte dann Gustav Mahler mit einem Auszug aus dem 6. Satz seiner „Symphonie Nr. 3 Finale“ im Arrangement von Jimmie H. Reynolds („Was mir die Liebe erzählt“).

Mit dankbarem, begeisterten, langanhaltenden Applaus und Julia Jannach´s Zugabe „Wie im Himmel“ endete ein bemerkenswerter musikalischer Abend.

Mit Dekret neu und hochoffiziell in die „Wulfenia“ aufgenommen wurde der junge Schlagzeuger Alexander Astner.

 

-> Fotoalbum

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. April 2014 )
 
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Herbert von Karajan (5.4.1908-16.7.1989)
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