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Kameradschaftlicher Wandertag PDF Drucken E-Mail
Gute Stimmung nach der Wanderung
Gute Stimmung nach der Wanderung
Nachdem es im heurigen Jahr nicht möglich war, eine Konzertreise oder einen ähnlichen kameradschaftlichen Höhepunkt zu organisieren, wurde bei der außerordentliche Vollversammlung von den MusikerInnen vorgeschlagen, einen gemeinsame Wandertag zu versuchen.

Es sollte ein Familienwandertag für unsere MusikerInnen werden. Deshalb wurde unser ältester Musiker Warmuth Peter mit der Planung der Wanderroute beauftragt. Gemeinsam mit unserem „Alt"Almmeister der Tröpolacher Alm, Josef Astner vlg Keili, wurde die Route Tröpolacher Alm - Goldachalpl - oberes Lanerbödenle - Großer Sattel - ev. Abstecher Gamsgartl - Spießhütte und wieder zurück zur Tröpolacher Alm vorgeschlagen.

So trafen wir uns am Samstag den 7. August 2010 beim Probelokal zur gemeinsamen Abfahrt bzw. um 08.30 Uhr auf der Tröpolacher Alm.

Um 08.45 Uhr ging es dann frohen Mutes von der Tröpolacher Alm weg in Richtung Goldachalpl. Unser Wanderführer Peter ging voraus und ihm folgte eine beachtliche Wandergruppe von knapp 40 wanderfreudigen MusikerInnen mit Begleitung.  Vom 6-jährigen Florian eben bis zum 72-jährigen Peter. Nach jeweils kurzer Rast im Goldachalpl sowie auf dem oberen Lanerbödenle kamen alle wohlbehalten beim eigentliche Ziel, dem großen Sattel an. Wer wollte, konnte mit Peter von dort aus auch den etwas schwierigeren Weg, ca. 10 min noch aufwärts zum sg. Gamsgartl, absolvieren. Die anderen zogen eine längere Rast auf dem großen Sattel vor.

Peter erklärte vor allem der sehr interessierten Jugend, was es mit dem Gamsgartl auf sich hatte. Das Gamsgartl wurde in früherer Zeit von den Tröpolacher Bauern dafür benutzt, um den „Kirchtagshab", also das Schaf, welches für den Kirchtagsbraten vorgesehen war, über den Sommer zu mästen. Das Gartl ist eine nicht so steile Wiesenfläche im Bergmassiv des Zweikofels, die von steil abfallenden oder steil aufsteigenden Felswänden umgeben ist. So konnten die ca. 20 Schafe nicht ausbrechen und auch von Dieben nicht entführt werden. Peter erklärte als alter Schafhirte, dass gerade in der Zeit vor dem Pontafler Kirchtag die Gefahr des Verschwindens von größeren Mengen an Schafen sehr groß war. Die Schafe mussten damals zum Gamsgartl teilweise über einen großen Felsen hinaufgehoben werden. Dieser Felsen ist heute jedoch nicht mehr vorhanden.

Nach dem interessanten Abstecher ins Gamsgartl ging es vom großen Sattel hinunter zur Spießhütte und von dort den schönen Wanderweg zurück zur Tröpolacher Alm. Um 12.15 Uhr trafen die letzten Wanderer der Wulfenia wohlbehalten, hungrig und durstig auf der Tröpolacher Alm ein. Von der Fam. Größbauer wurde die bekannt gute und reichhaltige Brettljause der Tröpolacher Alm serviert und mit frischer Milch und anderen Getränken wurde der große Durst der Wanderer gestillt. Eine Kleingruppe, Lukas mit seiner Harmonika und Weisenbläser umrahmten dann auch noch den wunderschönen, kameradschaftlichen Nachmittag auf der Tröpolacher Alm. Herzlichen Dank allen Teilnehmer. Die Teilnehmer aber bedanken sich bei den Organisatoren Peter und Josef.  Besonderer Dank unserem Jubilar Karl Jenul, der, anlässlich seines Jubiläums 50 Jahre im Dienste der Blasmusik, diesen kameradschaftlichen Tag zum größten Teil mitfinanziert hat.

  

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 13. August 2010 )
 
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