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Großer Erfolg beim Konzertwertungsspiel! PDF Drucken E-Mail
Konzertwertungsspiel des Kärntner Blasmusikverbandes (Region Oberkärnten).
Der Kärntner Blasmusikverband veranstaltet im 2-Jahresrhythmus Konzertwertungsspiele, die für alle interessierten Mitgliedsvereine des ganzen Landes zugänglich sind. Ab 2016 werden diese Schulungsveranstaltungen in drei Regionen (Regions- KONZERTwertungsspiele) zusammengefasst.

Die Frage nach Zweck und Sinn von Wertungsspielen wurde und wird immer wieder gestellt. Was nicht mit der Stoppuhr und dem Maßband gemessen wird, kann immer wieder angezweifelt werden. Dennoch gibt es bestimmte Kriterien bei der musikalischen Werkinterpretation, die beachtet werden sollten. Das Aufzeigen von Stärken und Schwächen durch eine konstruktive Kritik der Jury ist der größte Vorteil, den eine Teilnahme an Wettbewerben mit sich bringt. Neugewonnene Anregungen können belebend für eine zukünftige musikalische Arbeit im Verein wirken. Bei der Vorbereitung auf einen Wertungsspiel ist eine intensivere Auseinandersetzung mit der geforderten Literatur notwendig, was wiederum zu einem Ausloten der Grenzen des Vereins führt. Wertungsspiele sind ein Instrument der musikalischen Weiterentwicklung. Neben all den anderen musikalischen Höhepunkten im Vereinsleben sollten diese Wettbewerbe ein besonderer Höhepunkt im Vereinsjahr sein. 

Deshalb haben wir uns heuer mit unserem Kapellmeister Gerald Waldner  wieder für die Teilnahme am Wertungsspiel in der Stufe C entschieden.
Jedes teilnehmende Orchester hat ein Pflichtstück und ein Selbstwahlstück vorzutragen. Zusätzlich muss als Schwerpunkt für das Regions-KONZERTwertungsspiel die Eröffnungsmusik „A Day for Joy“ von Karl Safaric als zweites Pflichtstück, unabhängig von der Schwierigkeitsstufe, vorgetragen werden.

Die Juroren in ganz Kärnten waren:
Lorenz Wagenhofer, studierte an der Universität Mozarteum“ in Salzburg Posaune, Leiter des Musikum Hof bei Salzburg, musikalischer Leiter der Stadtmusik Salzburg.
Josef Feichter,  Musikstudien in Flöte, Violine und Orchesterleitung, geschäftsführender Landesmusikschuldirektor der Südtiroler Musikschulen.
Arnold Leimgruber, Hornstudium am Konservatorium Bozen, Bezirkskapellmeister des VSM Bezirk Bozen , zurzeit Kapellmeister der MK Auer.

In der Region Oberkärnten, also die Musikbezirke Spittal und Hermagor, meldeten sich 33 Musikkapellen zum Konzertwertungsspiel. Deshalb musste ein dritter Tag eingeschoben werden.
Wir, die Trachtenkapelle Wulfenia, waren am Samstag, den 23.4.2016 um 17.40 Uhr, zum Vortrag eingeteilt. Ab 16.40 Uhr hatten wir die Möglichkeit uns in einem Nebenraum einzuspielen und in Ruhe vorzubereiten. 
Wir waren als letzte Kapelle an der Reihe und konnten deshalb vorher einigen anderen Kapellen bei ihrer Aufführung zuhören. Dementsprechend heiß war es aber schon auf der Bühne und die Anspannung bei jedem Einzelnen stieg immer mehr an.
Begonnen haben wir unseren Vortrag mit dem Stück „A Day for Joy“. Als zweites Stück folgte das Pflichtstück in der Stufe C „Sixth Suit“ von Alfred Reed (1. March Miniature, 2. Summer Stroll, 3. Halloween Hobgoblin) und als Selbstwahlstück spielten wir „Virginia“ von Jacob de Haan. Schon beim Abschluss-Applaus des Publikums merkten wir, dass uns unser eigenes großartiges Gefühl nicht getäuscht hatte. Unmittelbar danach gab es die Nachbesprechung mit der Jury. Der Juror Lorenz Wagenhofer, der mit uns das Gespräch führte, zeigte sich im Namen der gesamten Jury von unserer musikalische Leistung begeistert. Von der Jury wurden besonders die Ausgewogenheit und die Stimmung der einzelnen Register gelobt.  Natürlich hatte er für uns auch einige Vorschläge für Verbesserungen. Die erreichte Punktezahl wurde beim Beratungsgespräch noch nicht bekannt gegeben.

Um 19.00 Uhr erfolgten dann die Urkundenverleihung und die Bekanntgabe der erreichten Punkteanzahl.
Die Bekanntgabe erfolgte von der niedrigsten Punktezahl bis zur höchsten. Die Spannung stieg natürlich bei jeder vor uns aufgerufenen Kapelle. Schließlich wurde die Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach unter Kapellmeister Dir. Gerald Waldner zum Schluss aufgerufen und mit 93,06 Punkten die Höchstpunktezahl dieses Bewertungstages verkündet. Damit hat die TKW aber auch unter den Musikkapellen im Bezirk Hermagor die Höchstpunktezahl  erspielt (zweithöchste in der Stufe C im Bundesland Kärnten).

Die Freude unsererseits war natürlich riesengroß und es „jubelte die Kapelle“!! (nicht nur die Kapelle).

  

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. April 2016 )
 
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“Alles wird untergehen, außer Liebe und Musik.”
(Französisches Sprichwort)
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