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Frühjahrskonzert 2016 PDF Drucken E-Mail

Grandioses Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach
Einen wunderschönen, überaus bunten und vielfältigen musikalischen Frühlingsstrauß überbrachten am Ostermontag die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach dem begeisterten Publikum im vollen Stadtsaal von Hermagor. Mit dem abwechslungsreichen Programm von traditioneller und originaler Blasmusikliteratur, Auszügen aus Operette, Oper und Musicals,  sowie klassischer Musik stellten die Musikerinnen und Musiker unter Kapellmeister Dir. Gerald Waldner und Kpm. Nikolaus Astner jun. wohl einen musikalischen Kontrapunkt zur Musik des gleichzeitig in Tröpolach stattfindenden Full Metal Mountain Festivals. Wegen dieser Veranstaltung mussten wir unseren Konzertsaal vom CCC im Falkensteiner in den Stadtsaal Hermagor verlegen. Mag. Margit Wieser führte charmant durch das Programm und Viktor Hanser begleitete uns bei einigen Stücken gekonnt auf dem Klavier. Die beiden grandiosen Vokalsolisten Julia Janach und Christoph Glantschnig gaben dem Konzert mehr als nur das berühmte Tüpfelchen auf dem i.

Obmann Nikolaus Astner konnte im vollen Stadtsaal als Ehrengäste Vzbgm. Dr. Christian Pototschnig, die Stadträte Christina Ball, Irmgard Hartlieb und Hannes Burgstaller, sowie den Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Andreas Zimmermann, weiters Ehrenkapellmeister Jakob Allmayer und Ehrenobmann Nikolaus Astner sen. begrüßen.  Ein besonderer Gruß galt selbstverständlich dem mitmusizierenden Kulturreferenten der Stadtgemeinde Hermagor, Vzbgm. DI Leopold Astner.

Begonnen haben wir das Konzert mit der Originalkomposition für Blasorchester vom Kärntner Komponisten Karl Safaric „A Day for Joy“. Mit der darauf folgenden „Sixth Suite for Band“ von Alfred Reed folgte eine originale Blasmusikkomposition. Auf dem Programm standen die ersten drei Sätze der Suite. Im ersten Satz „Marsch Miniature“ erklang eine unbeschwerte kleine Marschmelodie in verschiedenen Variationen. Der zweite Satz „Summer Stroll“ gibt den musikalischen Ausdruck eines entspannten Spazierganges an einem wunderschönen, friedlichen Sommertag wieder. Im dritten Satz „Halloween Hobgoblin“, einem gespenstischen Scherzo, treibt ein Halloween-Geist seine Späße. Den Marsch „Kameraden für immer“ von Jörg Bollin, dirigiert von Nikolaus Astner jun., widmeten wir unseren ehemaligen Musikern, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen ihre aktive Mitgliedschaft aufgeben mussten. Mit der „Serenade“ vom englischen Komponisten Derek Bourgeois, die er als Geschenk für seine Frau zur Hochzeit komponiert hatte, wollte der Komponist die illustre Hochzeitsgesellschaft ein wenig aus dem Takt bringen. Mit dem ständigen Wechsel zwischen 11/8, 13,8 und 7/8 Takt ist es ihm wohl gelungen, stellte aber auch für Dirigent Gerald Waldner und das Orchester eine große Herausforderung dar. Mit dem Lied „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth von dem Erfolgsduo Kunze/Levay erfolgte der erste große Auftritt unserer Sängerin Julia Janach und sie sang sich damit sofort in die Herzen des begeisterten Publikums. Dem stand aber der darauf folgende Auftritt von Christoph Glantschnig mit dem Lied: „Ganz ohne Weiber…“ aus der Operette die „Czardasfürstin“ von Emmerich Kalman nichts nach. – Vor allem das weibliche Publikum war von der Stimme des Frauenhelden (aus der Operette) begeistert und sang spontan mit. „Virginia“, wieder eine originale Blasmusikkomposition von Jacob de Haan, war eines der Hauptwerke des Frühjahrskonzertes und beschreibt musikalisch drei Zeitabschnitte, die für Virginia von besonderer Bedeutung waren: die Kolonisation, die Sklaverei und der amerikanische Bürgerkrieg.  Nach dem pompösen Schluss in Virginia folgte die flotte, amüsante Polka „Vergnügungszug“ von Johann Strauß-Sohn, dirigiert von Nikolaus Astner jun. Aus der Oper „Die Zauberflöte“ von Mozart stammte das Duett, in dem Papageno (Christoph Glantschnig) und Papagena (Julia Janach) einander ihre gegenseitige Liebe gestehen. Dabei konnte sich besonders unser Holzregister als wunderbare Untermalung der beiden tollen Sänger auszeichnen. Im Marsch von Julius Fucik „Die lustigen Dorfschmiede“ gab unser lustiger Dorfschmied und Schlagzeuger Alexander Astner auf seinem Ambos den Takt vor. Mit dem Song von Udo Jürgens „Ich glaube“ haben wir den musikalischen Bogen des Konzertabends geschlossen. Mit dem Text gaben nicht nur die beiden Sänger Julia und Christoph, sondern auch wir Musikerinnen und Musiker der TK Wulfenia, gemeinsam mit Kapellmeister Gerald Waldner ein Bekenntnis zu einer positiven Sicht und Lebensweise ab.
Refrain: Ich glaube – diese Welt müsste groß genug, weit genug, reich genug für uns alle sein, - ich glaube – dieses Leben ist schön genug, bunt genug, Grund genug sich daran zu erfreun…

 Mit einem Beifallssturm erbaten die begeisterten Konzertbesucher noch die Zugabe „Herz-Schmerz Polka“ von Vaclav Blaha.

Das Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach war damit wieder einmal einer der Höhepunkte im Kulturleben unserer Gemeinde und darüber hinaus. Ein herzliches Dankeschön den Verantwortlichen der Stadtgemeinde Hermagor für die Zurverfügungstellung des Stadtsaales.

Fotos: Leopold Salcher 

  

Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. April 2016 )
 
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“Johann Strauß war ein wirklich guter Komponist, und hatte glücklicherweise einen ebenfalls ganz guten Komponisten als Vater.”
György Ligeti (28.5.1923-)
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