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Es werde Licht... PDF Drucken E-Mail
Kirchenkonzert in Rattendorf
Kirchenkonzert in Rattendorf
...und es ward Licht!
Mit dem Kirchenkonzert am 1. Juni 2008 in der Pfarrkirche St. Andreas Rattendorf wollten die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach ihren Dank an Gott zum 60-jährigen Jubiläum musikalisch zum Ausdruck bringen und damit wohl auch eine der Stärken des Orchesters unter Beweis stellen.

Kpm. Adele Astner
Kpm. Adele Astner
Dem für die Planung verantwortlichen Team um Kapellmeisterin Adele Astner war es ein Anliegen, nicht ein Konzert in der Kirche sondern wirklich ein Kirchenkonzert darzubringen. Es sollte ein Versuch sein, die Bibel, oder wichtige Teile daraus, chronologisch und musikalisch dem Publikum näher zu bringen. Und diese musikalische Erzählung wurde für die zahlreich gekommenen Musikfreunde ein unvergesslicher musikalischer aber auch geistlicher Abend.

Flötistin Jasmin Plozner
Flötistin Jasmin Plozner
Ein besonderer Auftritt war dieses Kirchenkonzert natürlich für unsere junge Flötistin Jasmin Plozner. Es war ihre erste Aufführung mit der TKW in ihrem Heimatdorf Rattendorf und zeigt auch die gute Zusammenarbeit zwischen den Nachbarortschaften. Diese Zusammengehörigkeit wurde auch durch das gemeinsame Mitwirken der Schulchöre der VS Tröpolach (Leitung Christina Ball) und Rattendorf (Leitung Angelika Ebner) zum Ausdruck gebracht.

Isabella Jost und Erwin Marizzi
Isabella Jost und Erwin Marizzi
Die Musikerinnen und Musiker wurden, durch die von den beiden Sprechern Isabella Jost und Erwin Marizzi gekonnt vorgetragenen Texte aus der Bibel, professionell begleitet. Dieses Kirchenkonzert zum 60-jährigen Jubiläum wird sicherlich zu den großen Höhepunkten unserer Vereinsgeschichte zählen.

Zum Konzert selbst:

Auch die Orgel war im Einsatz
Auch die Orgel war im Einsatz
Mit dem „Feierlichen Einzug“ von Richard Strauss wurde die Schöpfungsgeschichte eindrucksvoll dargestellt. Eingefügte Paukenwirbel mit Textstellen sowie die Kombination Musik gemeinsam mit Texten und das Einsetzen der Orgel zu den Klängen der TKW, gespielt von Silke Neuwirth im Schlussteil des „Feierlichen Einzugs“, machte dieses Stück schon am Anfang des Konzertes zu einem Höhepunkt aber auch zu einer großen Herausforderung für die Orchesterleiterin und die Akteure. Der 7. Tag der Schöpfung wurde schließlich durch den „Festtag“ von Sepp Tanzer vollendet.
Mit Beethovens „Die Himmel rühmen“, Solotrompete Klausi Astner und Orgel wurde übergeleitet in den Psalm 137 (Heimweh nach dem Zion in der Verbannung) und dem Freiheitschor aus der Oper „Nebukadnezar“ von Verdi. Dem Psalm 62 „Vertrauen auf Gottes Macht und Huld“ und dem Musikstück „Meine Seele ist Stille in dir“ folgte der Text aus dem Buch Numeri über die Trompetensignale für die Gemeinde. Der Trompetensatz spielte eine 6-stimmige Fanfare. Mit dem „St. Thomas Choral“ von Stanek wurde der Tempelbau aus dem 2. Buch der Chronik musikalisch erzählt und übergeleitet in das neue Testament. Die Geburt Jesu erzählte Julia Gaggl mit einem beeindruckenden Oboensolo.
VS-Chor Tröpolach und Rattendorf
VS-Chor Tröpolach und Rattendorf
Die Texte aus der Bergpredigt mit den „Seligpreisungen“ und „Vom Beten“ schloss ein Klarinettenensemble gemeinsam mit Pfarrer Andreas Tonka als Vorsänger, die Schulchöre der VS Tröpolach und Rattendorf unter der Leitung von Christina Ball, mit einem wirklich zu Herzen gehenden „Vater unser“ musikalisch ab. Es war eine Freude, mit welcher Begeisterung die Kinder dem Vorsänger Pfarrer Andreas Tonka antworteten. Zum Spiritual „Kommt wir teilen das Brot“, vorgetragen wieder durch die TKW, setzten sich die Kinder wie damals die fünftausend Männer in Gruppen zusammen. Zu den Texten über die Segnung der Kinder sangen und musizierten die Schulchöre gemeinsam die Lieder „Gern treten wir vor Gott unserm Herrn“, „Today is a day for smiling“ und ein indianisches Lied „Kuwate“. Dabei zeigten die Kinder nicht nur ihr außerordentliches Talent zum Singen, sondern auch ein perfektes Rhythmusgefühl mit ihren Percussion-Instrumenten. Der Tod Jesu wurde von der TKW mit dem „Requiem“ von J. Fucik musikalisch dargestellt. Mit dem Lied „Jesus höchster Name“ und dem „Laudate omnes gentes“ sollte die Erscheinung Jesu vor Maria von Magdala und die Offenbarung des Johannes musikalisch ausgedrückt werden. „Praise the Lord“ (Lobe den Herren), bearbeitet von Michael van Delft, gab die Worte vom „Großen Halleluja“ wuchtig und eindrucksvoll musikalisch dar.

Pfarrer Tonka
Pfarrer Tonka
Nach dem Segen von Pfarrer Tonka schloss das Kirchenkonzert mit dem gemeinsam musizierten und gesungenen Lied „Von Guten Mächten treu und still umgeben“ den Kreis zum Licht.

Fotos: Leopold Salcher
-> Fotoalbum

Letzte Aktualisierung ( Montag, 22. September 2008 )
 
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“Beethoven ist kein Mensch, sondern ein Dämon. Seine Improvisationen sind die unerhörtesten, die man je vernommen.”
Josef Gelinek
Trachtenkapelle Wulfenia